Wie sieht eigentlich der Alltag unserer FiT-TeilnehmerInnen im Home-Learning aus? Drei Fallgeschichten zeigen, wie FiT-Frauen momentan versuchen, ihre beruflichen Pläne mit der Corona-Krise zu vereinen.

Lernen daheim

Die angehende Medientechnikerin, die sich besonders für Webdesign interessiert, ist schon seit einiger Zeit im FiT-Zentrum und bereitet sich jetzt im Home-Learning auf ihre kommende Ausbildung an der FH St. Pölten vor. Sie hat ihren Esstisch kurzerhand zur ihrem Arbeitsplatz gemacht und arbeitet täglich an den Aufgaben, die sie von ihrer FiT-Trainerin per Mail zugesendet bekommt.

Ihr Tagesablauf ist anders als vorher, aber sie hält sich beim Lernen und Vorbereiten an die Kurszeiten. So ist sie sicher, dass sie immer jemanden kontaktieren kann, wenn sie etwas braucht. Außerdem gibt ihr das Struktur. Die neue Lernsituation findet sie gut, weil sie sich Aufgaben selber einteilen und im eigenen Tempo abarbeiten kann. Aber was ihr fehlt, ist das Persönliche und der Austausch mit den anderen Frauen aus der Gruppe. Nicht immer einfach ist für sie die Unterscheidung, ab wann sie zu Hause ist und Freizeit hat und ab wann ihr Zuhause zum Arbeitsplatz wird. Es hilft ihr, dass sie auch solche Themen mit ihren Trainerinnen besprechen kann. 

Reinhängen

Auch eine angehende Chemieverfahrenstechnikerin mit Aussicht auf Lehrstart lernt noch von zu Hause aus. Der mögliche Beginn der Lehre motiviert die Teilnehmerin sehr, sie rechnet zu Hause am Wohnzimmertisch unzählige Mathe- und Chemiebeispiele, die sie von ihrer Trainerin bekommt. Am Distance-Learning mag sie, dass sie Zeit hat, sich in Aufgaben „reinzuhängen“. Ihre Trainerin erinnert sie daran, dass es wichtig ist, Pausen zu machen. Die positiven Aussichten auf eine Lehrstelle machen jedenfalls gute Laune, es sei gerade alles sehr aufregend, erzählt die Teilnehmerin. Was ihr fehlt, ist das Unterwegssein – in den FiT-Kurs zum Beispiel. 

Molly hilft

Eine andere Teilnehmerin hat sich einen Platz im Wifi-Technik-Center gesichert. Sie kann es kaum erwarten, bis es losgeht. Sie nutzt die verbleibende Zeit, indem sie jetzt mit Hilfe ihrer Trainerin Themen vorbereitet, die im Technik-Center wichtig werden könnten. Das Lernen fällt ihr sehr leicht: „Alles geht rein!“, erzählt sie begeistert. Katze Molly hilft dann konsequent beim Pause-Machen. Die Teilnehmerin sieht das FiT-Programm als 2. Chance, durch die sie endlich das machen kann, was sie schon immer wollte.

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